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Polyphenole als Anti-Aging-Helfer und Antioxidantien

Polyphenole sind natürliche Anti-Aging-Helfer

Es ist schon erstaunlich, mit wie vielen Themen wir Menschen uns befassen müssten, um die Natur in ihrer ganzen Faszination und Bandbreite zu erfassen. Da jeder dazu ein lebenslanges Studium bräuchte, befassen viele Menschen sich nur mit den Themen, die gerade in ihrem Interessenbereich liegen. 


Der Angriff Freier Radikale auf die Zellstrukturen ist so ein Thema. Wer möchte schon sich schon frühzeitig mit der altersbedingten Schädigung der Nervenzellen und Krankheiten wie Demenz beschäftigen? In diesem Zusammenhang sollten interessierte Menschen sich mit der Arbeit der bioaktiven Pflanzenstoffe befassen, denn diese sind natürliche Antioxidantien, die auch als Anti-Aging-Mittel wirksam sind. 

Was sind eigentlich Polyphenole?

Wer sich schon ein wenig mit natürlichen Anti-Aging-Mitteln beschäftigt hat, wird bemerkt haben, dass es sich bei den meisten Stoffen um sogenannte Polyphenole handelt. Aber was genau ist das eigentlich? Es handelt sich um sekundäre Pflanzenstoffe. Im Grunde wird unter diesem Oberbegriff gleich eine ganze Gruppe von Pflanzenstoffen, Flavonoiden und Säuren zusammengefasst. Deren Bezeichnungen interessieren lediglich Biochemiker und Biologen im Detail.

Biochemisch gesehen sind diese Pflanzenstoffe als aromatische Verbindungen oder bioaktive Substanzen zu bezeichnen. Es kann sich dabei um Substanzen handeln, die einerseits durch Aromen, Bitterstoffe oder einen Säuregehalt Fressfeinde abschrecken sollen. Andererseits sollen sie aber durch Aroma-Effekte oder Farbanreize bestimmte Insekten anlocken, die der Bestäubung der Pflanze dienen. In der Regel übernehmen also verschiedene Polyphenol-Vertreter viele unterschiedlichen Aufgaben.

Ein pflanzliches Polyphenol kann also als aromatischer Stoff, als Farbstoff, als antioxidativ wirkende Säure oder als bitterer Gerbstoff auftreten. Eine der Eigenschaften von Polyphenolen ist, dass diese Pflanzenstoffe als Antioxidantien wirken. Uns interessiert hier, wie solche Polyphenol-Stoffe dem Alterungsprozess entgegenwirken und als Mittel gegen freie Radikale wirksam sind.

Hochwertige Ernährungsstoffe könnem den Alterungsprozess verlangsamen

Die verschiedenen bioaktiven Pflanzenstoffe sind unter anderem als Antioxidans und Radikalenfänger interessant für uns Menschen. Wenn wir gesund essen, leben wir zu einem Großteil von pflanzlicher Nahrung. Wir nehmen daher alle aktiven Pflanzenstoffe auf. In unserem Körper können diese Pflanzenstoffe auch gegen die Zellalterung wirksam werden. Das bedingt aber, dass wir es vermeiden, schädliche Substanzen in größerer Menge aufzunehmen, oder Dinge zu tun, die die Zellalterung befördern.

Die sekundären Pflanzenstoffe haben diese Bezeichnung erhalten, weil die Forscher ihnen zunächst keine besondere Bedeutung beigemessen hat. Es geht dabei weder um Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente, noch um Energieträger, Ballaststoffe, Proteine oder andere lebensnotwendige Substanzen. Zweitrangig sind die sekundären Pflanzenstoffe deshalb aber nicht. Schon die beeindruckende Zahl von mittlerweile bekannten 100.000 bioaktiven Pflanzenstoffen besagt, dass diese nicht unwichtig sein können.

Wir können die verschiedenen Pflanzenwirkstoffe als Helfershelfer einer Pflanze verstehen. Sie sind jedoch nicht essenziell für die Prozesse, die eine Pflanze im Lebenslauf erlebt. Interessant ist, dass solche sekundären Pflanzenstoffe vermehrt in den Pflanzen vorhanden sind, deren Lebensbedingungen ungünstiger sind. Außerdem haben Forscher herausgefunden, dass in Freilandgemüse oder Obst und Gemüsesorten aus ökologischem Landbau deutlich mehr solcher Inhaltsstoffe vertreten sind, als in konventionell erzeugten Feldfrüchten. In jeder Frucht sind die bioaktiven Inhaltsstoffe unter der Schale konzentrierter als anderswo.

Polyphenol-Effekte gegen den Alterungsprozess

Der Begriff "Polyphenol" wird allgemein als Oberbegriff für sekundäre Pflanzenstoffe verwendet. Diese üben zwar verschiedene Funktionen für die Pflanze, weisen aber durch ihre chemische Struktur Gemeinsamkeiten auf. Diese Farb-, Geruchs- und Geschmacksstoffe umfassen auch die Flavonoide.

Zu den für uns interessantesten Polyphenol-Effekten gehört deren Wirkung als Radikalenfänger und Antioxidans. Chemisch aktive Sauerstoffverbindungen haben eine aggressive Wirkung auf die Zellverbände und Zellstrukturen in unserem Organismus. Durch eine hohe Polyphenol-Zufuhr können wir das Immunsystem stärken, und die Zellstruktur schützen. Zudem können wir durch eine reichhaltige Zufuhr von Vitaminen die Polyphenol-Effekte noch verbessern. Damit senken wir auch unsere Arteriosklerose-Risiken und schützen uns vor der Entartung von Zellen. Die gesundheitlichen Effekte von sekundären Pflanzenstoffen erstrecken sich auch auf den Blutzucker- oder den Cholesterinspiegel.

Wo sind nun Antioxidantien und Radikalenfänger ganz besonders wichtig? Alle Alterungsprozesse auf der Zellebene werden durch aggressive Einflüsse wie Stress, zu wenig Schlaf und Bewegung sowie durch ungesunde Ernährung befördert.

Diesen Stressoren kann mit einer Ernährung entgegengewirkt werden, die viele sekundäre Pflanzenstoffe enthält. Je besser das Immunsystem aufgestellt ist, desto besser können solche Aggressoren abgewehrt werden.

Besonders polyphenolhaltige Pflanzen sind also das, was unseren Speisezettel häufig bereichern sollte. Im Allgemeinen handelt es sich um herb schmeckende oder besonders stark eingefärbte Pflanzenzeile wie Blaubeeren, Brombeeren und Himbeeren, Brokkoli, Kurkuma, Ingwer, Grünkohl oder Tomaten. Auch Kakao, Grüner Tee oder rote Trauben punkten mit einem hohen Polyphenol-Gehalt. Grüner Tee enthält Katechin, rote Trauben viel Resveratol, Kurkuma viel Kurkumin. Jeder dieser Substanzen weisen die Ernährungsforscher andere Qualitäten für den Menschen zu.

Schonende Zubereitung ist elementar

Gegen negative Einflüsse, die freie Radikale im Organismus auslösen, helfen also Grüner Tee, aromatische Gewürze wie Ingwer oder Kurkuma-Wurzel, dunkle Beeren oder jede Menge Brokkoli. Viele der Genannten gelten nicht umsonst als einheimische Superfoods. Nicht umsonst heißt es im Volksmund "An apple a day keeps the doctor away". Denn auch beim Apfel liegt der höchste Polyphenol-Gehalt direkt unter der Schale. Kurkuma färbt bekanntlich das Currypulver gelb. In neuerer Zeit hat die Kurkuma-Wurzel sich als Nahrungsergänzung einen Namen gemacht. Das Lycopin aus der Tomate ist besonders hoch in Tomatenmark und Tomatenpüree konzentriert.

Wichtig ist die schonende und sachkundige Zubereitung der Obst- und Gemüsesorten, von deren Polyphenol-Gehalt wir profitieren möchten. Damit unser Organismus in die Lage versetzt wird, möglichst viele der gesunden Polyphenol-Effekte zu verarbeiten, müssen wir einiges wissen - zum Beispiel, dass Vitamin C den gesundheitlichen Effekt dieser Radikalenfänger noch steigert.

Interessant ist auch, dass manche Zubereitungen einen höheren Polyphenol-Gehalt haben als das reine Obst oder Gemüse. So enthält beispielsweise Rotwein mehr von dem sekundären Pflanzenstoff Resveratol, als die Trauben, aus denen der Wein hergestellt wurde. Wir können durch die Zusammenstellung unserer Nahrung viel dafür tun, möglichst viele sekundäre Pflanzenstoffe aufzunehmen.

Damit eine therapeutische Wirkung der Polyphenole eintreten kann und sie das Gehirn und den Körper vor Krankheiten bewahren, reicht die Einnahme durch Nahrungsmittel oft nicht aus. Erst in Kombination entfalten sie ihr volles Potential. Viele Polyphenole verstärken sich nämlich gegenseitig.

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