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Wie kann Demenz vorgebeugt werden?

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Familie beim gemeinsamen Abendbrot

Täglich eine Stunde körperlich betätigen

Damit ist nicht gemeint, dass Sie anfangen müssen, viel Sport zu machen. Es geht darum, sich körperlich hin und wieder zu betätigen. Mal Fahrrad statt Auto fahren, Treppe statt Aufzug und spazieren gehen statt fernsehen. Außerdem kann es Spaß machen, beispielsweise einmal pro Woche ein paar Bahnen zu schwimmen. Eine Stunde körperliche Aktivität am Tag reicht schon aus, die Verbindung unserer Neuronen zu fördern und somit das Risiko, an Demenz (und übrigens auch Parkinson zu erkranken) deutlich zu reduzieren.

Es gibt Studien, die zeigen, dass Menschen die beispielsweise jeden Tag drei Kilometer zu Fuß gehen, ein lediglich halb so hohes Demenzrisiko haben wie die bewegungsfaule Kontrollgruppe. Neben den positiven Effekten aufs Gehirn werden Sie sich außerdem fitter und vitaler fühlen.

Mehr Fisch, weniger Fleisch

Wussten Sie, dass Menschen, die in Mittelmeerländern leben, ein bis zu 40 % reduziertes Risiko haben, an Demenz zu erkranken? Studien legen nahe, dass das an ihrer Ernährung liegt, die sich typischerweise wie folgt von der unsere unterscheidet: Relativ wenig rotes Fleisch und Geflügel, dafür mehr Fisch. Wenige tierische Fette, dafür viel Olivenöl. Wenig Bier, dafür viel Rotwein. Zusätzlich gehören Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte auf einen mediterranen Speiseplan. Und auf Ihren auch, wenn Sie sich geistig fit halten wollen. Außerdem sollten vor allem verarbeitete und stark fetthaltige Produkte vermieden werden.

Mit der linken Hand Zähne putzen

…wenn sie Rechtshänder sind. Wenn Sie Linkshänder sind mit der Rechten. Hierbei geht es darum, Routinen zu durchbrechen, indem man die nicht-dominante Hand für Alltagstätigkeiten nutzt. So können Routinen durchbrochen und die geistige Flexibilität gestärkt werden. Natürlich können Sie stattdessen oder zusätzlich auch andere kleine Umstellungen in ihren Alltag integrieren.

Schlaf

Ein weiterer sehr wichtiger, wie auch simpler Tipp ist: genug schlafen! Schlaf ist sowohl für den Körper als auch für den Geist eine unheimlich wichtige Ressource. Das Gehirn kann seine Aufgaben nur bewältigen, wenn es ausgeruht ist.

Soziale Kontakte

Viele unterschätzen den Einfluss, den soziale Kontakte auf die geistige Agilität haben. Ob Freunde, Familie, Nachbarn: Wer regelmäßig andere Menschen trifft und mit ihnen interagiert, bleibt länger geistig fit. Gerade Gespräche fordern eine hohe geistige Aufmerksamkeit. Darum ist es auch kaum verwunderlich, dass Menschen, die in einer Partnerschaft sind, seltener an Alzheimer erkranken als jene, die sozial isoliert sind.

Machen Sie Denken zu Ihrem Hobby

Unser Gehirn benötigt geistige Aktivität und kognitive Herausforderungen, um sich fit zu halten. Ob Sie dabei dem aktuellen Trend von Gehirnjogging-Apps folgen oder doch lieber auf Kreuzworträtsel zurückgreifen, spielt eine zweitrangige Rolle. Auch das Führen eines Tagebuchs kann ihr Gehirn kognitiv stimulieren. Oder wie wär’s mit einer Runde Schach mit einem Freund? Auch Gedächtnistraining kann als Vorbeugung für Alzheimer und Demenz sehr effektiv sein.

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